ALDI

Aldi Schweiz- Werbespots nach vielen Jahren endlich auf ansprechendem Niveau angekommen. Die neuen  ALDI Werbespots „FINK+BÜRGI vs. ALDI“, die seit Anfang des Jahres 2015 im TV laufen, begeistern mit Selbstironie.

Doch warum sind die Werbespots erst jetzt witzig und intelligent?

ALDI ist seit 2005 in der Schweiz und feiert damit 10-jähriges Jubiläum. Bis Anfang 2015 waren die Fernsehwerbung von ALDI Schweiz recht langweilig und uninspirierend. Einer der vorherigen Kampagne „Einfach für Leben“ wirkte recht steif und bemüht. Und das war es wohl auch. ALDI Schweiz war bemüht sich als guter Arbeitgeber zu positionieren und zeigte Beispiele seiner Mitarbeiter im Arbeitsalltag und Freizeit. Ganz klar, ALDI Schweiz musste mit Kampagne „Einfach fürs Leben“ noch Aufbauarbeiten am Image leisten. ALDI ist in der Schweiz auch nach einem Jahrzehnt immer noch nicht angekommen als ganz „normaler“ Lebensmittelanbieter.

Das Konzept der Werbespots „“FINK+BÜRGI vs. ALDI“ ist jedoch endlich originell und befasst sich auf humorvolle Art mit dem grössten Problem des Discouters. ALDI kämpft trotz langjähriger Präsenz in der Schweiz immer noch mit Vorurteilen und es sind immer noch die „Deutschen“. Viele Schweizer scheinen zu befürchten, dass ausschliesslich deutsche Produkte angeboten werden oder niedrige Preise durch billige Importe erzielt werden. Die Liste der Vorbehalte ist lang. Es war also eine grosse Herausforderung für die Ogilvy & Mather Werbeagentur die Wahrnehmung von ALDI Schweiz ins rechte Licht zu rücken.

Mittlerweile wurden vier Werbespots gesendet, die alle selbstironisch die Marke ALDI beleuchten sollen und mit hartnäckigen Vorurteilen Schluss machen wollen. Besonders unterhaltend sind die Spots dank der Charaktere Fink und Bürgi, verkörpert durch die fantastischen Darsteller  Willi Schraner und Marco Zbinden.

Hier ein besonderer Leckerbissen für alle Neugierige und Kritiker von ALDI Schweiz ist das „FINK+BÜRGI vs. ALDI – Making-of“. Interessantes Details: Niemand Geringeres als Dani Levy führte Regie und schrieb die Drehbücher zu den Spots.